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Kurz-Austausch mit Minister Laumann: Bürokratieabbau – aber Prävention bitte nicht schwächen

Im Rahmen eines Neujahrsempfangs der CDU & CDA in Hagen ergab sich für Andreas Kohaupt (Regionalleiter VDSI Westfalen) die Gelegenheit, Minister Karl-Josef Laumann kurz persönlich auf die NRW-Bundesratsinitiative zum Bürokratieabbau anzusprechen – insbesondere mit Blick auf mögliche Auswirkungen auf das Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) sowie die Betreuungsmodelle im Arbeitsschutz.
Aus Sicht des VDSI ist entscheidend, dass Bürokratieabbau dort ansetzt, wo Prozesse tatsächlich entlastet werden können – ohne dabei Prävention, Verbindlichkeit und Rechtssicherheit zu schwächen. Gerade in der betrieblichen Praxis braucht es klare Strukturen, nachvollziehbare Verantwortlichkeiten und eine wirksame Zusammenarbeit von Unternehmen, Fachkräften für Arbeitssicherheit und Betriebsärzten.
Minister Laumann hörte das Anliegen aufmerksam an, bestätigte die Initiative und bat darum, die Punkte per E-Mail zuzusenden, um sie anschließend in Ruhe zu prüfen. Zudem deutete er an, dass bei passender Gelegenheit auch ein fachlicher Austausch mit einer zuständigen Ansprechperson aus dem Ministerium möglich sein könnte.
Ziel ist es, im Regionalverband Westfalen einen praxisnahen Dialog zwischen Fachöffentlichkeit und Politik zu ermöglichen – mit dem Anspruch, dass Entlastung dort entsteht, wo sie sinnvoll ist, und gleichzeitig ein hohes Präventionsniveau erhalten bleibt.
📌 Der VDSI-Standpunkt zum Thema ist hier nachzulesen:
https://vdsi.de/start/news/?news-id=1084